Monate: Juni 2014

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Mama und Papa, gönnt Euch regelmäßig eine Pause!

Kein ruhiger Moment für Mama und Papa? Wie läuft der Alltag einer normalen Familie mit Kindern ab? Die Kinderärzte wissen es! Zum Beispiel so: Auch wenn Papa heute frei hätte, kommt die süsse Klein-Emma schon um 5.30Uhr, Puppe und Bilderbuch in der Hand, um Papa zur ersten Vorlesestunde des Tages zu überreden oder – falls das nicht klappt – wenigstens zum Puppespielen. Weil weder Papa noch Mama von dieser Idee begeistert sind, trollt sich Emma, schmollend in ihr Zimmer und stellt ihre Kindermusik-CD an…, laut, damit Papa und Mama das beste Lied auch ja nicht verpassen. Bis Mama und Papa wieder einschlafen können, vergeht etwas Zeit, doch nun klingelt der Wecker, also raus! Selber ins Bad, Frühstück und Schulbrote herrichten, im Bad zuvor Klein-Emmas Hinterlassenschaften aufputzen, danach das Kind duschen, wie meist unter Protest mittlerer Stufe. Nun ist es höchste Zeit, die Großen zu wecken und von der Notwendigkeit einer gewissen Schulbildung zu überzeugen. Nach einigen Überredungsversuchen schlappt der erste ins Bad, während Klein-Emma die Fische im Aquarium mit Brotbröselchen füttert, die sie gerade aus …

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Endlich Sommer! Auf was muß ich aufpassen?

DieKinderärzte meinen: Endlich raus, spielen, Sonnen tanken, Baden und Eis essen! Genießen Sie den Sommer mit Ihren Kindern! Achten Sie aber auch auf einige Kleinigkeiten: Sonnenschutz ist ein MUSS! Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50, nie ohne eine leichte Kopfbedeckung aus dem Haus gehen und dran denken: selbst im Schatten kriegt man ca. 80% der Sonnenstrahlung noch ab, da das Licht gestreut wird. Gut trinken ist extrem wichtig! Wasser und ungesüsste Tees sollten das Hauptgetränk sein, natürlich auch mal ein Saft oder etwas anderes! Bitte beachten Sie Warnhinweise wie rotes Gesicht, Kopfweh und Rötungen der Haut, Erbrechen oder Übelkeit. Sonnenstich (bei dem der Kopf und damit das Gehirn zuviel Sonne abbekommt), Sonnenbrand und Überhitzung sind vermeidbar! Darum: Im Schatten spielen und auch mal drinnen eine Ausruhzeit oder sonstige Aktivitäten planen. Und nicht vergessen: Mama und Papa sind Vorbild, darum leben Sie Sonnenschutz und gutes Trinkverhalten vor. Denn was Mama und Papa tun, muss ja gut sein! DrS

Ein wenig Dreck…

DieKinderärzte vermitteln schon seit langem, dass sterile Wohnungen mit maximaler Sauberkeit vielleicht doch nicht das Gelbe vom Ei sind. Zugegeben – das, was in den Köpfen vieler Jungeltern zum Schutz ihres Säuglings vor ansteckenden Erkrankungen gedacht wird, ist nachvollziehbar – ideale Sauberkeit nämlich. Jetzt erhärtet eine große amerikanische Studie aber die sogenannte „Bauernhofhypothese“, nach der ein gewisser Kontakt der Kinder mit Tieren und tierischen Ausscheidungen spätere Allergie-Entwicklung vorbeugen kann…. Säuglinge, die in steriler Umgebung groß werden, haben danach später häufiger Allergien als solche, die über Haustiere einer gewissen Bakterienvielfalt ausgesetzt sind. DieKinderärzte raten also: Übertreiben Sie es nicht mit der Hygiene und lassen Sie Natur zu. Eine gesunde Hygiene und Sauberkeit sollte dennoch sein. Die Studie zeigte nämlich auch dass eine verschmutzte Wohnung mit sehr hoher Konzentration von Schmutzkeimen wieder mehr zu Allergien führen könnten.   DrGH

Der Bildschirm….der Feind einer guten körperlichen Entwicklung???

Unsere Kinder bewegen sich zu wenig!?!?! Das war das Credo der Forscher in den letzten Jahrzehnten. Und ja, das stimmt! Die Kinder und Jugendlichen bewegen sich heutzutage weniger als noch vor 30 Jahren. Und ja, das stimmt! Die Entwicklung elektronischer Freizeitbeschäftigung, insbesondere die Verfügbarkeit von Fernsehern, Computern und Handys haben daran einen entscheidenden Anteil. Dennoch! An der Entwicklung kommt man nicht vorbei. Die Technisierung ist zum Alltag geworden. Was also tun um Ihre Kinder zu Bewegung zu motivieren? Ein paar Tipps von den Experten: Bewegungsverhalten muss eingeübt werden bevor der Griff zum Handy oder zur Fernbedienung zur Routine wird wird. Gehen Sie also schon mit Ihren Kleinkindern viel an die Luft. Lassen Sie sie sausen, auch bei nicht ganz optimalem Wetter. Vielleicht sogar wenn die Nase läuft. Der Mensch ist bequem und (er-) findet leicht Ausreden. Die Ausreden die die Kinder bei Ihnen lernen, werden sie ihr Leben begleiten. Vereinbaren Sie „Ausgleichsbewegung“. Erlauben Sie den Bildschirm, aber erst wenn Ihre Lieben durch Bewegung in gleichem zeitlichem Umfang dafür „bezahlt“ haben. Planen Sie bildschirmfreie Stunden und …