Prävention
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Der Bildschirm….der Feind einer guten körperlichen Entwicklung???

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Unsere Kinder bewegen sich zu wenig!?!?!

Das war das Credo der Forscher in den letzten Jahrzehnten. Und ja, das stimmt! Die Kinder und Jugendlichen bewegen sich heutzutage weniger als noch vor 30 Jahren. Und ja, das stimmt! Die Entwicklung elektronischer Freizeitbeschäftigung, insbesondere die Verfügbarkeit von Fernsehern, Computern und Handys haben daran einen entscheidenden Anteil.

Dennoch! An der Entwicklung kommt man nicht vorbei. Die Technisierung ist zum Alltag geworden.

Was also tun um Ihre Kinder zu Bewegung zu motivieren? Ein paar Tipps von den Experten:

  1. Bewegungsverhalten muss eingeübt werden bevor der Griff zum Handy oder zur Fernbedienung zur Routine wird wird. Gehen Sie also schon mit Ihren Kleinkindern viel an die Luft. Lassen Sie sie sausen, auch bei nicht ganz optimalem Wetter. Vielleicht sogar wenn die Nase läuft. Der Mensch ist bequem und (er-) findet leicht Ausreden. Die Ausreden die die Kinder bei Ihnen lernen, werden sie ihr Leben begleiten.
  2. Vereinbaren Sie „Ausgleichsbewegung“. Erlauben Sie den Bildschirm, aber erst wenn Ihre Lieben durch Bewegung in gleichem zeitlichem Umfang dafür „bezahlt“ haben.
  3. Planen Sie bildschirmfreie Stunden und Tage. Festgelegte Regeln ersparen immer wieder neue Diskussionen. Und vielleicht sind Sie selbst ja auch entspannter, wenn die Kiste mal ausbleibt.

 

DrGH

2 Kommentare

  1. Pingulin-Mama sagt

    Ja, wunderbar, genauso isses! Aber leicht ist das nicht!
    Zu 1.: Was haben wir unseren „Mittleren“ mitgeschleppt. Er war fünf Tage alt, da war er das erste Mal am Kletterfelsen. Dann: jahrelang Urlaub mit dem Campingbus, draußen bei Wind und Wetter, eingepackt in Matschhose und Regenjacke. Inliner gekauft, Fahrrad gekauft, Schwimmflossen und so weiter. Sogar keinen Fernseher hatten wir. Es gab Jim Knopf- und Pingu-VHS-Kassetten in kinderfreundlicher Dosis….und nun?
    Nun zu 2.: Genau. Nun ist er 12 und wir erpressen ihn: Gehst du mit dem Hund raus, darfst du später an den Computer.
    Komm, geh ins Freibad, danach darfst du einen Film schauen. Auf erfolgreiches 1. folgt leider nicht motzfreies 2.. Aber das ist ja eigentlich klar.
    Zu 3.: Jo. Wir haben computerfreie Tage: Vier Stück. Das nenn ich mal Erziehungserfolg, aber wirklich. Denn das klappt ganz ohne Gemaule.
    (Nintendo DS zählt ja eigentlich nicht….oder? ) Und an den Computerfreien Tage spielt er dann bei seinen Freunden. Draußen natürlich. Glaube ich zumindest.

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