Monate: Oktober 2015

Fieber 2

Was tun, wenn das Kind krank ist?

Die Infektzeit steht bevor, darum werden Sie an dieser Stelle in den nächsten Wochen Tipps finden, wie man den üblichen Infekten begegnen kann. Die Kinderärzte meinen: Persönliche, liebevolle Zuwendung ist für ein krankes Kind sehr wichtig. Dies wurde in umfassenden wissenschaftlichen Studien deutlich gezeigt. Bettruhe –soweit möglich – ist bei Fieber sinnvoll. Pflegerische Maßnahmen sollten den Schlaf in der Regel nicht unterbrechen. Bei Atemproblemen und auch bei Bauchschmerzen ist eine (leichte) Oberkörperhochlagerung sinnvoll. Ein krankes und fieberndes Kind hat einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf, der abgedeckt werden sollte. Geeignet sind Tees, die – während der Erkrankung – ruhig mit Traubenzucker gesüßt sein dürfen. Das Kind sollte liebevoll, aber konsequent zum Trinken angehalten werden. Zum Essen sollten kranke Kinder nicht gezwungen werden. Generell ist leichte Kost (fettarm und eher kohlenhydratreich) angesagt. Bei einer Magen-Darmgrippe achten Sie bitte auf die entsprechende Schonkost (z.B. nichts Rohes außer Banane, Weißbrot oder Laugenstange, Salzstängelchen, Nudelsuppe, nichts Fettes usw.), gerne händigen wir Ihnen unseren entsprechenden Praxisflyer aus! Und nicht vergessen: Mamas und Papas liebevolle Pflege wird über die Genesungszeit sicher hinwegtrösten!

Angst 2

Was tun, wenn Babys Bäuchlein weh tut?

Die Kinderärzte kennen es: Häufig leiden junge Säuglinge unter den sog. Dreimonatskoliken. Dies ist für Kinder und Eltern eine oft sehr belastende Symptomatik. Die Nächte können äußerst unruhig sein. Wichtig ist zunächst die beruhigende Aussage, dass die Probleme im Lauf der Zeit deutlich abnehmen. Achten Sie besonders auf die Schaffung einer ruhigen Atmosphäre. Manchmal kann es hilfreich sein, sich bei der Betreuung des Kindes abzulösen. Versuchen Sie, selbst Ruhepausen zu bekommen und sich etwas Gutes zu tun. Folgende Maßnahmen können die Beschwerden lindern: Die stillende Mutter sollte die üblichen Ernährungshinweise beachten. Viele Kinder tun sich sehr schwer beim Aufstoßen und müssen dies erst regelrecht lernen. Lassen Sie dem Kind dafür viel Zeit (anfangs bis zu 30 Minuten!). Verwenden Sie ggf. Sab simplex oder Lefax. Dies sind Substanzen, die den Milchschaum im Magen zusammenfallen lassen und so das Aufstoßen erleichtern. Die Luft, die nach oben entweicht, muss nicht durch den Darm! Die Haltung im Fliegergriff erleichtert manchen Kindern ebenfalls die Beschwerden. Es kann hilfreich sein, die Nahrung direkt mit Fencheltee anzurühren, sofern Sie nicht stillen. Man …

2 Schafe

Trennungskinder haben mehr gesundheitliche Beschwerden

Manchmal ist eine Trennung nicht zu umgehen. Darunter leiden die Partner, aber auch ihre Kinder. In Deutschland werden jährlich bis zu 200.000 Ehen geschieden, etwa 150.000 Minderjährige sind damit pro Jahr in Deutschland durch Trennungssituationen ihrer Eltern belastet. Im Rahmen einer schwedischen Studie wurden anhand der Daten von fast 150.000 12- bis 15-jährigen Kindern bzw. Jugendlichen die Belastungen, unter denen die betroffenen Kinder leiden, genauer untersucht. Demnach klagen die Kinder sowohl über psychische als auch über körperliche Probleme. Bei 22% der Trennungs-Kinder treten derartige Beschwerden auf, aber nur bei 13% der Kinder aus Familien ohne Trennungssituationen. Die häufigsten Beschwerden sind Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, Kopf- und Bauchweh, Appetitlosigkeit, Abgeschlagenheit und Unwohlsein. Mädchen leiden unter der Trennung stärker, bei ihnen sind vor allem Traurigkeit, Erschöpfung, Schlaflosigkeit und Kopfweh die Symptome. Jungs haben mehr Konzentrationsprobleme, aber auch Schlafstörungen. Auch die Kinder, die nach einer Trennung beide Elternteile regelmäßig sehen, leiden unter der Situation, sie haben aber weniger Beschwerden. Es ist gut für die Kinder, den Kontakt zu beiden Elternteilen aufrechtzuerhalten. Die Kinder brauchen Unterstützung und Verständnis von ihren Eltern, …