Monate: Dezember 2015

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Was schenk ich nur zu Weihnachten…? Teil 3: Geschenkideen 6.-10. Lebensjahr

Spätestens in diesem Alter sind die Wunschzettel der Kinder meist gut gefüllt. Und auch wenn man nicht alles für sinnvoll hält, so sollten die Kinderwünsche nicht völlig ignoriert werden, sonst fühlen sich die Kinder nicht ernst genommen (Dies gilt übrigens nicht nur an Weihnachten!) und die Enttäuschung bei der Bescherung ist sehr groß. Spielzeug muss nicht immer einen pädagogischen Nutzen haben, sondern darf einfach auch mal nur Spaß machen – und zwar dem Kind! Einige Tipps, die beide Kriterien erfüllen, gibt es aber dennoch: Da die Kinder nun schon etwas länger stillsitzen können und ein größeres Regelverständnis besitzen, können sie jetzt auch anspruchsvollere Gesellschaftsspiele bewältigen. So gibt es zu vielen Spiele-Klassikern schöne Junior-Ausgaben und auch die Auswahlliste zum „Kinderspiel des Jahres“ ist ein guter Wegweiser durch das riesige Angebot. Ausdauer, Konzentration und Feinmotorik erfordern und fördern sowohl das Stecken von Bildern mit Bügelperlen als auch komplexere Steckbaukästen bzw. Magnetkonstruktionsbaukästen. Die Phantasie der Kinder wird durch Spielwelten (Feuerwehr, Dinos, Pferdehof – das Angebot ist fast unerschöpflich) angeregt, da sie hier eigene Geschichten erfinden und szenisch umsetzen …

Schaf Turnen, Sport, Freude 2

Reizthema Schulsport!

Am Schulsport scheiden sich die Geister. Lehrer, Schüler und Eltern. Wenn Stunden eingespart werden müssen, dann geschieht das häufig auf Kosten des Schulsports. Was eigentlich dumm ist! Denn es gibt genug Beweise, dass Sport eine lohnende Pause darstellt, das heißt, dass die Aufnahmefähigkeit für theoretischen Stoff nach Sport verbessert ist. Nachdem in den Stresszeiten des Schuljahres auch am Nachmittag häufig wenig Zeit für Sport und körperliche Aktivitäten bleibt, würde ich es als Kinder- und Jugendarzt und Sportmediziner lieber sehen, wenn dem Sport in der Schule mehr Gewicht beigemessen würde. Es ist für viele Kinder der einzige Anreiz, sich zu bewegen oder sich mit bestimmten Sportarten auseinander zu setzen. Der Vorteil auf das Verhalten ist da noch gar nicht mitgerechnet. Austoben ist einfach nötig, für Jungs meist noch etwas mehr als für Mädchen.

Lüften 2

Vom richtigen Lüften….

Innenraum braucht frische Luft! Damit schaffen Sie Wohlfühlathmosphäre. Lüften normalisiert den Anteil von Sauerstoff und Kohlendioxid in der Luft. Und es transportiert Feuchtigkeit ab. Damit ist Lüften auch als Schutz vor Innenraumpilzen (Wohnungsschimmel) wichtig. Gerade im Winter sollte dabei aber auch die Temperatur der Wände nicht zu sehr abkühlen. Wie lüftet man denn dann nun richtig? Und auch so, dass Schimmel sich nicht absetzen kann? Das Zimmer wird entweder stoßgelüftet oder quergelüftet. Querlüften ist effektiver. Stoßlüften: mindestens zweimal am Tag für 10 Minuten alle Fenster weit öffnen! Querlüften: ein- bis zweimal täglich für 5 Minuten das Fenster und eine gegenüberliegende Tür bzw. ein gegenüberliegendes Fenster öffnen Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass auch hinter Schränken und anderen größeren Möbelstücken Luft zirkulieren kann.  

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Was schenk ich nur zu Weihnachten…? Teil 2: Geschenkideen 1.-6. Lebensjahr

Da im Kleinkindalter sowohl die Grob- als auch die Feinmotorik immer weiter ausgebildet wird, eignen sich zum Spielen alle Gegenstände, die sich ziehen, rollen oder schieben lassen ebenso wie Fädelspiele, Bausteine und Puzzles mit 5 bis 10 Teilen. Besonders beliebt – wenn auch vielleicht von den Müttern nicht unbedingt unter dem Weihnachtsbaum erwünscht – sind bei Kindern dieser Altersstufe Gegenstände aus dem Haushalt (Kochlöffel, Schüsseln, Schneebesen, …). Als Geschenk eignet sich hier dann vielleicht doch besser eine Spielküche mit Plastikgeschirr oder eine Werkbank, bei der ein Holzhammer nicht fehlen darf. Auch Krabbeltunnel oder Spielhäuser zum Verstecken kommen bei den Kleinen gut an. Um erste Mal- und Bastelerfahrungen zu machen, sind dicke Buntstifte, Wachsmalkreiden und Fingerfarben geeignet (hier bitte besonders auf Schadstofffreiheit achten!). Auch im Kindergartenalter sind Puzzles und Bausteinsysteme sinnvolle und beliebte Beschäftigungsmöglichkeiten, wobei der Schwierigkeitsgrad durch die Anzahl und Größe der Einzelteile dem Alter und den Fähigkeiten des Kindes angepasst werden kann. Das Malen und Basteln wird in dieser Altersstufe immer wichtiger, da es die Feinmotorik schult. Hier kann man den Kindern nun auch …