Erziehung, Familie, Uncategorized
Schreibe einen Kommentar

Was wirklich glücklich macht….

Was wirklich glücklich macht? Hmmmmm…. dazu gibt es wohl keine allgemeingültige Antwort. Aber es lohnt sich sicher, darüber einmal nachzudenken. Auch und gerade, wenn man seinen Kindern gute Voraussetzungen für Lebensglück mitgeben möchte.

Den Deutschen sagt man ja etwa eine Tendenz zu materieller Sicherheit nach. Und vielleicht ist da auch etwas Wahres daran. Allerdings ist auch nicht jeder Deutsche gleich.

In jedem Fall lohnt es sich, sich im Bezug auf die Werte, die man seinen Kindern vorlebt, zu hinterfragen. Und das meine ich jetzt gar nicht ethisch-moralisch oder gar religiös. Sondern alleine aus dem Blickwinkel des Lebensglücks.

Menschen, die von früh auf gelernt haben (etwa durch das Vorbild der Eltern), materielle Sicherheiten oder materielle Ziele als hohe Priorität zu sehen, verpassen oft, sich in anderen Bereichen des Lebens weiter zu entwickeln, da sie sehr einseitig ausgerichtet sind. Nicht messbare Fähigkeiten wie Musikalität, Kontaktfähigkeit, Kreativität oder andere Talente rücken dann zu sehr in den Hintergrund – Fähigkeiten, die aber entscheidend sind für das Erleben von Lebensglück.

Rein materielle Ausrichtung macht außerdem starr und unflexibel und damit anfällig für Krisen bei unerwarteten Problemen in der Gesellschaft oder im eigenen Leben.

Lassen Sie uns zumindest bei den Kindern Werte trainieren, die nicht anfällig sind für materielle Betrachtung, und damit unabhängig sind vom wirtschaftlichen Wohlergehen. Das macht die Kinder stärker.

Und…..materielle Absicherung folgt bei starken und talentierten Menschen in der Regel ja sowieso noch nach.

Kategorie: Erziehung, Familie, Uncategorized

von

Dr. med. Gerald Hofner

Dr. Gerald Hofner war wissenschaftlicher Mitarbeiter und Oberarzt der Universitätskinderklinik Erlangen-Nürnberg, bevor er seit 2003 in der von ihm gegründeten Praxis für Kinder und Jugendliche in Neudrossenfeld und Bayreuth tätig wurde. Sein Fokus liegt auf der Schwerpunktversorgung für Kinderkardiologie, Kinderpneumologie und Jugendsportmedizin, sowie auf der Prävention. Ihm ist dabei wichtig, die Erkenntnisse der Wissenschaft verständlich zu den Patienten und ihren Familien zu bringen. Als Vater von zwei Töchtern weiß er um die Probleme von Familie.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.