Medizin
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Spucke bei juckenden Mückenstichen?

Alle Jahre wieder – der Sommer kommt, die Mücken summen und pieken, und instinktiv stecken die Kinder den Zeigefinger in den Mund und reiben den Stich mit Spucke ein. Richtig oder falsch?
Das ist in Ordnung! Die Verdunstungskälte kühlt den Stich und Speichel enthält tatsächlich verschiedene positive Substanzen, darunter auch in minimaler Dosierung eine Art „Schmerzmittel“. Insofern machen die Kinder nichts falsch. Sie kratzen etwas weniger, und unaufgekratzt heilen die Stiche schneller ab und infizieren sich nicht.
Dennoch kann man natürlich mit anderen Maßnahmen doch noch effektiver helfen. Eventuell hat man beispielsweise eines der allseits bekannten Gels, ein Coldpack oder einen „Sticheheiler“ zur Hand. Das sind kleine Geräte, beispielsweise in Mausform, die durch lokale Erhitzung das Mückengift denaturieren und den Stich schneller abklingen lassen.
Jedenfalls sollte man etwas tun. Denn lästig sind die Stiche ja allemal und die Kinder leiden häufig wirklich unter dem starken Juckreiz!

Kategorie: Medizin

von

Dr. Stefan Schwarz

Dr. Stefan Schwarz ging in Augsburg zur Schule. Er machte nach dem Zivildienst eine Ausbildung zum Kinderkrankenpfleger. Das Studium schloss er in München ab. Nach der Ausbildung in verschiedenen, renommierten Kinderkliniken arbeitet er als niedergelassener Kinderarzt. Dr. Schwarz ist Vater von 4 aufgeweckten Kindern und kennt den Alltag, die Freuden und die Sorgen von Familien dadurch sehr gut.

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