Prävention
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Vorsicht E-Zigarette!

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Sind E-Zigaretten wirklich eine quasi gesunde Alternative zur herkömmlichen Zigarette? Nein!

Im Gegensatz zur Tabakzigarette werden bei den E-Zigaretten Liquids, also Flüssigkeiten in kleinen Kartuschen, verdampft. Diese Flüssigkeiten enthalten Stoffe wie Propylenglykol, Aromen und Nikotin. Amerikanische Forscher berichten nun, dass die E-Zigarette den Atemwegen von Kindern und Jugendlichen langfristig schaden können. Bei Jugendlichen entsteht, wenn sie selbst qualmen, oft eine chronische Bronchitis – alles andere als eine harmlose Erkrankung!

Nach derzeitigem Wissen sind die E-Zigaretten zwar weniger schädlich als die Tabakzigaretten. Als unbedenklich sind sie damit aber nicht einzustufen. Insofern raten wir Kinderärzte von der E-Zigarette genauso ab wie von der Tabakzigarette!

Kategorie: Prävention

von

Dr. Stefan Schwarz

Dr. Stefan Schwarz ging in Augsburg zur Schule. Er machte nach dem Zivildienst eine Ausbildung zum Kinderkrankenpfleger. Das Studium schloss er in München ab. Nach der Ausbildung in verschiedenen, renommierten Kinderkliniken arbeitet er als niedergelassener Kinderarzt. Dr. Schwarz ist Vater von 4 aufgeweckten Kindern und kennt den Alltag, die Freuden und die Sorgen von Familien dadurch sehr gut.

2 Kommentare

  1. Wie wir alle wissen, ist das öffentliche Rauchen einer Zigarette erst ab 18 Jahren gestattet. Nun bekam ich die Information, dass man eine eZigarette bereits an Minderjährige verkaufen kann. Leider kenne ich mich mit den gesundheitlichen Risiken einer eZigarette nicht aus. Dennoch finde ich, dass es eine Grenze geben sollte.

    • Dr. Stefan Schwarz

      Die Risiken sind nicht zu unterschätzen, wie wir kurz beschrieben haben. Die Einführung bzw. Aktualisierung von Grenzen sind eine gesellschaftliche Frage, wären in vernünftigem Ausmaß aber klar wünschenswert.

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