Alle Artikel mit dem Schlagwort: Immuntherapie

Blüte

Heuschnupfen und Asthma – wo ist der Zusammenhang?

Aktuell toben wieder die Pollen. Es leiden die 20% der Menschen, die Pollenallergiker sind. In diesem Zusammenhang ein paar Hinweise, wie Heuschnupfen und Asthma (eigentlich „Bronchialasthma“) zusammenhängen. Beide Erkrankungen gehören, neben der Neurodermitis,  zu den sogenannten atopischen Erkrankungen. Diese sind durch genetische Faktoren begünstigt und frühkindlich (wahrscheinlich schon vor der Geburt) geprägt. Das bedeutet, die Neigung zu diesen Erkrankungen ist kaum mehr zu beeinflussen. Die Allergie-Symptome sind dann „nur noch“ die Auswirkung. Über den Einfluss von schützenden Faktoren haben wir schon mehrfach berichtet, insbesondere um Zusammenhang mit der Bauernhofhypothese. Sie können das hier und hier nachlesen. Nicht jeder Allergiker wird auch Asthmatiker. Aber etwa jeder zweite hat zumindest vorübergehend auch asthmatische Symptome. Die frühere Vorstellung vom „Etagenwechsel“, das heißt, dass der Heuschnupfen (von der Nase aus) irgendwann zum Asthma (in die Bronchien) hinabsteigt, ist wissenschaftlich nicht mehr zu halten. Die Veranlagung zu Asthma muss unabhängig von den Allergien betrachtet werden. Hier kommen noch andere Faktoren hinzu, die das Auftreten der Symptome begünstigen. Und die Therapie: neben der symptomorientierten Therapie zur Beschwerdelinderung bleibt als einzige Heilungsmöglichkeit …

baumblüte

Heuschnupfen! Die Sonne kommt, die Pollen kommen auch….

Der Schnee ist weg und die Pollen der Frühblüher sind in der Luft. Wer Pollen-Allergiker ist, kann das nun spüren – durch Heuschnupfen, an der Haut oder sogar als Asthma. Die wichtigsten Pollen-Fabriken sind dabei die Hasel (meist schon ab Januar messbar), die Erle und die Birke. Was tun? Heilen kann man Pollenallergie nicht. Man kann die Symptome medikamentös lindern (z.B. durch Cetirizin, Ihr Arzt oder Apotheker berät hier) und man kann eine Verbesserung mittels Immuntherapie versuchen (früher: Hyposensibilisierung). Letztere hat den Sinn, den Körper an die Pollen-Allergene zu gewöhnen. Man startet dazu eine regelmäßige Verabreichung in der Regel nach Ende der Pollensaison. Die Präparate legt der allergologisch geschulte Arzt fest. Und ohne Medikamente? Die Kinderärzte empfehlen, erst einmal mittels Allgemeinmaßnahmen die Pollen „in der eigenen Luft“ zu reduzieren: Haare waschen vor dem Zu-Bett-Gehen, vor allem wer am Tag viel Zeit draußen verbracht hatte Pollen-verunreinigte Kleidung nicht im Schlafzimmer ausziehen, außerhalb des Schlafzimmers lagern und regelmäßig waschen Die Fenster geschlossen halten, nur kurz lüften Pollenfilter im Auto und evtl. an den Fenstern der Wohnung Bepflanzung …

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Heuschnupfen aktuell! Die Sonne kommt, die Pollen kommen auch….

Der Schnee ist weg und die Pollen der Frühblüher sind in der Luft. Wer Pollen-Allergiker ist, kann das nun spüren – durch Heuschnupfen, an der Haut oder sogar als Asthma. Die wichtigsten Pollen-Fabriken sind dabei die Hasel (meist schon ab Januar messbar), die Erle und die Birke. Was tun? Heilen kann man Pollenallergie nicht. Man kann die Symptome medikamentös lindern (z.B. durch Cetirizin, Ihr Arzt oder Apotheker berät hier) und man kann eine Verbesserung mittels Immuntherapie versuchen (früher: Hyposensibilisierung). Letztere hat den Sinn, den Körper an die Pollen-Allergene zu gewöhnen. Man startet dazu eine regelmäßige Verabreichung in der Regel nach Ende der Pollensaison. Die Präparate legt der allergologisch geschulte Arzt fest. Und ohne Medikamente? Die Kinderärzte empfehlen, erst einmal mittels Allgemeinmaßnahmen die Pollen „in der eigenen Luft“ zu reduzieren: Haare waschen vor dem Zu-Bett-Gehen, vor allem wer am Tag viel Zeit draußen verbracht hatte Pollen-verunreinigte Kleidung nicht im Schlafzimmer ausziehen, außerhalb des Schlafzimmers lagern und regelmäßig waschen Die Fenster geschlossen halten, nur kurz lüften Pollenfilter im Auto und evtl. an den Fenstern der Wohnung Bepflanzung …