Alle Artikel mit dem Schlagwort: Pollen

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Zeit für Immuntherapie der Pollenallergien

Was tun bei Heuschnupfen oder Asthma, wenn es mit Pollenallergie verbunden ist? Es gibt natürlich auch antiallergische Medikamente. Aber diese heilen die Allergie und das Asthma nicht. Der einzige Weg, eine Allergie zu heilen, ist die sogenannte spezifische Immuntherapie. Früher bekannt unter „Hyposensibilisierung“. Dies kann man mit gutem Erfolg durchführen bei Pollen-Allergie, vor allem bei Baumpollenallergie (Birke, Hasel, Erle) oder bei Gräserpollenallergie. Auch gegen Hausstaubmilben kann eine solche Immuntherapie durchgeführt werden. Idealer Zeitpunkt für den Beginn der spezifischen Immuntherapie gegen Pollenallergie ist der Herbst nach weitest gehendem Abklingen des Pollenfluges. Was wird gemacht? Dem Körper werden die Pollenbestandteile, die für die Allergie relevant sind, in ansteigender Dosierung gespritzt. Somit hat der Körper die Chance, sich an die Allergene zu gewöhnen. Es gibt auch die Möglichkeit, mit einer Tropflösung unter die Zunge zu tropfen. Die Erfolge sind aber schlechter als die Erfolge bei der Spritzen-Variante – bei Kindern nicht einmal halb so gut. Verhältnismäßig guten Erfolg hat dagegen aber die Allergietablette gegen Gräserpollen. Bei der Entscheidung für oder gegen eine solche Therapie muss allerdings berücksichtigt werden, …

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Allergie-Diagnostik – was ist ein Pricktest? Was ist der Bluttest?

Wenn der Verdacht auf eine Allergie besteht, etwa die Symptome von Heuschnupfen, Asthma oder unklare Erscheinungen an der Haut oder an den Schleimhäuten, empfiehlt sich ein Allergietest. Dabei gibt es zwei Prinzipien des Herangehens. Diese lassen sich an den beiden wichtigsten Untersuchungstechniken zeigen. Beide Verfahren haben ihre Stärken und Schwächen, und können sich auch ergänzen. der Pricktest, der die Reaktion der Haut auf Allergene (also auf die Eiweiss-Teilchen, die die Allergie bedingen) testet Durchführung ab 4-5 Jahren möglich es wird neben je einer Positiv- und Negativkontrolle für jedes Allergen ein Tropfenlösung mit einer kleinen Nadel in die Haut eingebracht und nach 20-30 Minuten  die Reaktion beobachtet Ergebnis gibt es sofort gut geeignet für den Nachweis von Luftwegsallergenen wie Pollen oder Hausstaubmilben, weniger gut für Nachrungsmittel der Bluttest, bei dem die im Körper kreisenden allergie-spezifischen Antikörper für bestimmte Allergene nachgewiesen werden Durchführung in jedem Alter möglich die Bestimmung erfolgt in einem Labor aus einer Venenblutprobe das Ergebnis gibt es deshalb erst nach einigen Tagen gut geeignet für fast alle Allergene

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Was Karotten mit Birkenpollenallergie zu tun haben

Die Pollen sind da. Aktuell fliegen vor allem die frühblühenden Bäume, allen voran die Birke. Die Birkenpollen gehören zu den stärksten Allergenen, die auf den Menschen einwirken. Verwandt sind sie auch mit den Pollen von Erle und Haselstrauch. Neben den typischen Heuschnupfen-Symptomen an Augen und Nase können auch Asthmaanfälle resultieren, also anfallsweise auftretende Atemnot mit Kurzatmigkeit und Pfeifen bei der Atmung. Was bei Birkenpollen auch häufig auftritt, ist das sogenannte Orale Allergiesyndrom. Dabei kommt es zu Kreuzreaktionen mit den Nahrungsmitteln Obst und Gemüse, vor allem mit Kernobst (Apfel), Steinobst (Kirsche) oder Karotte oder Sellerie. Dies kann beim Verzehr zum Jucken im Mund führen, aber auch zu heftigeren allergischen Reaktionen. Wer wissen will, gegen welche Pollen eine Allergie besteht, lässt am besten einen sogenannten Prick-Test an der Haut machen. Was tun? Es gibt antiallergische Medikamente. Aber diese heilen die Allergie nicht. Zu heilen ist die Allergie nur durch eine sogenannte spezifische Immuntherapie. Früher bekannt unter „Hyposensibilisierung“. Allerdings muss bei der Entscheidung für oder gegen die Therapie berücksichtigt werden, dass sich bei etwa der Hälfte der Allergiker …

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Was ist eine Hyposensibilisierung?

Eine Allergie ist eine krankmachende, fehlgerichtete Immunreaktion. Das Immunsystem richtet sich gegen einen Feind, der eigentlich keiner ist, z.B. gegen Pollenallergen. Aber Allergien sind unter bestimmten Voraussetzungen durch eine Hyposensibilisierung behandelbar. Für Asthmatiker gilt: Die Hyposensibilisierung ersetzt die sonstige Asthmatherapie nicht, ist aber ein wichtiger Baustein, wenn Allergien vorliegen! Was ist nun eine Hyposensibilisierung? Man kann durch das Zuführen von aufsteigenden Dosen des Allergens (z.B. Pollenextrakt) dem Immunsystem die überschießende und krankmachende Reaktion auf das Allergen abgewöhnen bzw. abtrainieren. Empfohlen wird eine Spritzenbehandlung oder auch (v.a. bei Gräserpollenallergie) eine Therapie mit Tabletten oder Tropfen. Wir bevorzugen eher die Injektion. Wenn man so will, kann man von einer „Allergieimpfung“ sprechen. Man impft die jeweilige Dosis in den Oberarm. Lokalreaktionen mit Rötung, leichter Schwellung und Jucken sind normal. Die Kinder werden für eine halbe Stunde nach der Verabreichung der Spritze noch in der Praxis beobachtet und dürfen dann nach Hause gehen. Mit der Hyposensibilisierung wird die Symptomatik verbessert. das Risiko der Entwicklung neuer Allergien wird gemindert. für Allergiker, die noch kein Asthma haben, das Risiko des Etagenwechsels gemindert. Die …

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Heuschnupfen! Die Sonne kommt, die Pollen kommen auch….

Der Schnee ist weg und die Pollen der Frühblüher sind in der Luft. Wer Pollen-Allergiker ist, kann das nun spüren – durch Heuschnupfen, an der Haut oder sogar als Asthma. Die wichtigsten Pollen-Fabriken sind dabei die Hasel (meist schon ab Januar messbar), die Erle und die Birke. Was tun? Heilen kann man Pollenallergie nicht. Man kann die Symptome medikamentös lindern (z.B. durch Cetirizin, Ihr Arzt oder Apotheker berät hier) und man kann eine Verbesserung mittels Immuntherapie versuchen (früher: Hyposensibilisierung). Letztere hat den Sinn, den Körper an die Pollen-Allergene zu gewöhnen. Man startet dazu eine regelmäßige Verabreichung in der Regel nach Ende der Pollensaison. Die Präparate legt der allergologisch geschulte Arzt fest. Und ohne Medikamente? Die Kinderärzte empfehlen, erst einmal mittels Allgemeinmaßnahmen die Pollen „in der eigenen Luft“ zu reduzieren: Haare waschen vor dem Zu-Bett-Gehen, vor allem wer am Tag viel Zeit draußen verbracht hatte Pollen-verunreinigte Kleidung nicht im Schlafzimmer ausziehen, außerhalb des Schlafzimmers lagern und regelmäßig waschen Die Fenster geschlossen halten, nur kurz lüften Pollenfilter im Auto und evtl. an den Fenstern der Wohnung Bepflanzung …

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Heuschnupfen aktuell! Die Sonne kommt, die Pollen kommen auch….

Der Schnee ist weg und die Pollen der Frühblüher sind in der Luft. Wer Pollen-Allergiker ist, kann das nun spüren – durch Heuschnupfen, an der Haut oder sogar als Asthma. Die wichtigsten Pollen-Fabriken sind dabei die Hasel (meist schon ab Januar messbar), die Erle und die Birke. Was tun? Heilen kann man Pollenallergie nicht. Man kann die Symptome medikamentös lindern (z.B. durch Cetirizin, Ihr Arzt oder Apotheker berät hier) und man kann eine Verbesserung mittels Immuntherapie versuchen (früher: Hyposensibilisierung). Letztere hat den Sinn, den Körper an die Pollen-Allergene zu gewöhnen. Man startet dazu eine regelmäßige Verabreichung in der Regel nach Ende der Pollensaison. Die Präparate legt der allergologisch geschulte Arzt fest. Und ohne Medikamente? Die Kinderärzte empfehlen, erst einmal mittels Allgemeinmaßnahmen die Pollen „in der eigenen Luft“ zu reduzieren: Haare waschen vor dem Zu-Bett-Gehen, vor allem wer am Tag viel Zeit draußen verbracht hatte Pollen-verunreinigte Kleidung nicht im Schlafzimmer ausziehen, außerhalb des Schlafzimmers lagern und regelmäßig waschen Die Fenster geschlossen halten, nur kurz lüften Pollenfilter im Auto und evtl. an den Fenstern der Wohnung Bepflanzung …