Monate: Dezember 2017

3 Freunde 2

Der Fehler – dein Freund und Helfer

Fragt man Erwachsene oder auch Kinder, was sie mit dem Wort „Fehler“ verbinden, so erhält man reihenweise negative Assoziationen, aber kaum jemand kann dem Fehler etwas Positives abgewinnen. Dabei steckt schon in dem Wort selbst eine positive Bedeutung – man muss es nur etwas umbauen: FEHLER FHELER HFELER HEFLER HELFER In vier kleinen Schritten – es wird jeweils nur ein einziger Buchstabe verschoben – wird aus dem Fehler ein Helfer. Schon viele Erfinder haben diese Erfahrung gemacht. So wurden z.B. der Herzschrittmacher, das Prinzip der Galvanisierung, Teflon oder auch Kartoffelchips nur dadurch entdeckt, dass bei der Herstellung eines anderen Produktes etwas schief gegangen ist. Wissenschaftler sind sich heute einig, dass auch Lernen nur mit Fehlern möglich ist. Dies hat schon Theodor Fontane erkannt, der äußerte: „Wer aufhört Fehler zu machen, lernt nichts mehr dazu.“ Doch zurück zu den vier kleinen Schritten. An dieser Stelle sollen – da sie einen großen und konfliktträchtigen Teil der Lebenswelt unserer Kinder ausmachen – die schulischen Leistungen ins Auge gefasst werden. Hier sind folgende Schritte wichtig, um den Fehler als …

Kind

Bereiten wir unsere Kinder gut auf die Zukunft vor?

Was sind die Fähigkeiten, die Kinder in der Zukunft wirklich brauchen werden, welche Berufsbilder und welche gesellschaftlichen Veränderungen werden sich bis zu ihrem Erwachsenenleben entwickeln? Was sollten wir ihnen mitgeben, um sie bestmöglich auf ihre Zukunft vorzubereiten. Solche Fragen scheinen mehr als wichtig, wenn man sich die dramatischen technischen, gesellschaftlichen und globalen Veränderungen der letzten Jahre und Jahrzehnte ansieht. Wahrscheinlich werden unsere Kinder auf noch viel schnellere Veränderungen in immer kürzeren Zeitabschnitten reagieren müssen. Das Problem: wir können die Veränderungen, die die Zukunft bringen wird, derzeit wohl kaum wirklich umfassend abschätzen. Denke ich an meine Schulzeit zurück, wurden solche Überlegungen eher von wenigen Bildungspolitikern angestellt. Auch damals war es sicher nicht möglich, die Entwicklungen und Umwälzungen, die z. B. das Internet mit sich bringen würde, in ihrer Tragweite vorherzusehen, aber sicher wäre ein Heranführen an die Thematik sinnvoll gewesen. Und was lief dann an der Schule? Die echten Cracks versuchten sich an einfachsten Programmierungen an einem extrem einfachen Computermodell unter der Anleitung eines Mathelehrers. Ansonsten nahmen wir bis zum Erbrechen die Entwicklungen des Heiligen römischen …