Monate: Dezember 2017

Fröhliche Weihnachten

Wir wünschen Ihnen und Ihren Kindern fröhliche Weihnachten, Tage der Ruhe und des Innehaltens, Tage, um wertvolle Zeit miteinander zu verbringen und zu genießen, Tage, um sich auf Wesentliches zu besinnen und Tage, um füreinander da zu sein. Herzliche Grüße und die besten Wünsche für Sie und Ihre Lieben! Ihre Kinderärzte mit Herz

Der Schlumpertag

„Papa, können wir wieder einen Schlumpertag machen?“ Diese Frage stellt Oskar, 8 Jahre, von Zeit zu Zeit – und genießt Schlumpertag dann sehr! Was steckt dahinter? Oskars Eltern planen fernab des üblichen Programms mit Sport und Flötenstunde nach den Hausaufgaben auch Zeiten ein, in denen sie kein Programm vorgeben. Auch unter der Woche gibt es unverplante Spielzeiten, aber eben auch am Wochenende und manchmal sogar einen ganzen Tag. Solche freien Spielzeiten sind extrem wichtig, Kinder können sich entfalten, kreativ werden und auch wenn einmal Langeweile aufkommt, ist diese wertvoll, da die Kinder eigene Ideen entwickeln können, wie sie die Zeit füllen. Oskars Freund Timo ist da ein bisschen neidisch. Er hat eine komplett durchgetaktete Woche und keinen Tag ohne Freizeittermine. Das ist wohl ein bisschen viel. Zu viel, wie er sogar selbst sagt. Aber seine Eltern sind sehr ehrgeizig, auch was ihren Sohn angeht. Freizeitstress soll nicht sein! Freie Zeiten sind für die Entwicklung genauso wichtig wie Musik, Sport oder sonstige Hobbys, die die Kinder fördern. Schlumpertage sind außerdem als Rahmen für eine gute gemeinsame …

Der Fehler – dein Freund und Helfer

Fragt man Erwachsene oder auch Kinder, was sie mit dem Wort „Fehler“ verbinden, so erhält man reihenweise negative Assoziationen, aber kaum jemand kann dem Fehler etwas Positives abgewinnen. Dabei steckt schon in dem Wort selbst eine positive Bedeutung – man muss es nur etwas umbauen: FEHLER FHELER HFELER HEFLER HELFER In vier kleinen Schritten – es wird jeweils nur ein einziger Buchstabe verschoben – wird aus dem Fehler ein Helfer. Schon viele Erfinder haben diese Erfahrung gemacht. So wurden z.B. der Herzschrittmacher, das Prinzip der Galvanisierung, Teflon oder auch Kartoffelchips nur dadurch entdeckt, dass bei der Herstellung eines anderen Produktes etwas schief gegangen ist. Wissenschaftler sind sich heute einig, dass auch Lernen nur mit Fehlern möglich ist. Dies hat schon Theodor Fontane erkannt, der äußerte: „Wer aufhört Fehler zu machen, lernt nichts mehr dazu.“ Doch zurück zu den vier kleinen Schritten. An dieser Stelle sollen – da sie einen großen und konfliktträchtigen Teil der Lebenswelt unserer Kinder ausmachen – die schulischen Leistungen ins Auge gefasst werden. Hier sind folgende Schritte wichtig, um den Fehler als …

Bereiten wir unsere Kinder gut auf die Zukunft vor?

Was sind die Fähigkeiten, die Kinder in der Zukunft wirklich brauchen werden, welche Berufsbilder und welche gesellschaftlichen Veränderungen werden sich bis zu ihrem Erwachsenenleben entwickeln? Was sollten wir ihnen mitgeben, um sie bestmöglich auf ihre Zukunft vorzubereiten. Solche Fragen scheinen mehr als wichtig, wenn man sich die dramatischen technischen, gesellschaftlichen und globalen Veränderungen der letzten Jahre und Jahrzehnte ansieht. Wahrscheinlich werden unsere Kinder auf noch viel schnellere Veränderungen in immer kürzeren Zeitabschnitten reagieren müssen. Das Problem: wir können die Veränderungen, die die Zukunft bringen wird, derzeit wohl kaum wirklich umfassend abschätzen. Denke ich an meine Schulzeit zurück, wurden solche Überlegungen eher von wenigen Bildungspolitikern angestellt. Auch damals war es sicher nicht möglich, die Entwicklungen und Umwälzungen, die z. B. das Internet mit sich bringen würde, in ihrer Tragweite vorherzusehen, aber sicher wäre ein Heranführen an die Thematik sinnvoll gewesen. Und was lief dann an der Schule? Die echten Cracks versuchten sich an einfachsten Programmierungen an einem extrem einfachen Computermodell unter der Anleitung eines Mathelehrers. Ansonsten nahmen wir bis zum Erbrechen die Entwicklungen des Heiligen römischen …