Monate: Januar 2019

Vorsicht: gefährliche neue E-Zigaretten

In den USA sind sie schon auf dem Markt, nun kommen die Juul-E-Zigaretten auch in Deutschland auf den Markt. In den USA sind Hunderttausende Jugendliche bereits abhängig. Sie sieht aus wie ein USB-Stick und enthält soviel Nikotin, wie die Richtwerte es in Deutschland noch zulassen. In den USA ist der Nikotingehalt sogar noch höher. Durch den Gebrauch der E-Zigarette werden Jugendliche an den Gebrauch herkömmlicher Zigaretten hingeführt. Der Rauch E-Zigarette enthält weniger, aber immer noch sehr gefährliche Stoffe. Also keine Entwarnung. Reden Sie mit den Jugendlichen und machen Sie die Fakten klar. Mehr können Sie nicht tun, denn die Jugendlichen müssen ab einem gewissen Punkt selbst entscheiden, was sinnvoll ist oder nicht.

Drama um das Zähneputzen

Zähneputzen – das ist so ein Kampf! Diesen Satz hören wir häufig bei den Vorsorgeuntersuchungen. Routinemäßig fragen wir nach der Zahnpflege, auch um hier die Eltern zu diesem Thema zu beraten. Immer wieder hören wir dabei von den Eltern, dass sie diesen täglichen Kampf irgendwann aufgeben und dann eben nicht putzen. Nun darf man an dieser Stelle die Ehrlichkeit und den Mut dieser Aussage lobend erwähnen, denn dass der Arzt dieses Vorgehen nicht anraten wird, wissen diese Eltern natürlich. Zahngesundheit und Mundhygiene sind extrem wichtige Themen, denn nur so kann Karies vermieden werden. Außerdem hängt von der Zahngesundheit auch die Gesundheit insgesamt in so mancher Hinsicht ab. Und was ein Kind nicht als wichtige Maßnahme erlernt, wird man dem Jugendlichen oder Erwachsenen nur schwer beibringen. Wir raten darum, den Protest in Kauf zu nehmen und mit liebevoller Konsequenz das Zähneputzen trotz des Protests zweimal täglich durchzuführen. Natürlich kann man es ritualisieren, ein Zahnputzlied einführen, mit den Kindern zusammen selbst Zähneputzen (die Kinder ahmen unser Vorbild nach!), die Kinder bei sich selbst nachhelfen lassen, das Thema …

Spinning – meine Erfahrungen mit dem idealen Fitness-Trend

Früher sagte man Trimmtrainer. Heute heißt es neudeutsch Indoor Cycling.  Und eine Variation davon ist das Spinning! Und ich gebe es gleich zu – ich bin zum Spinning-Fetischist geworden. Warum? Und was ist anders als beim Radfahren? Spinning-Bikes sind zunächst Ergometer, die ein schweres Schwungrad antreiben. Dadurch entsteht eine sehr gleichmäßige Belastung. Diese kann nun einfach (idealerweise manuell) an die Fitness angepasst werden. Damit ist eine Überforderung kaum möglich. Auch wenn ein Videotrainer (etwa im Internet) zur Motivation helfen kann. Die Effektivität für die Gesundheit entspricht damit einer langen Radtour über größere und kleinere Berge. Und sogar noch mehr – das Widerstandskonzept führt dazu, dass nicht nur Kardiotraining möglich ist (also Ausdauer-Fitness des Herz-Kreislaufsystems), sondern auch die Körperspannung geschult wird. Alles geht für Anfänger wie für Profis. Jeder reguliert sein Niveau individuell. Als Sportmediziner empfehle ich es deshalb gerne – genauso für angehende Profisportler wie etwa als Aktivität gegen Übergewicht. Gerade für die Übergewichtsbehandlung könnte es erfolgreich sein. Denn das Empfinden von Anstrengung ist für die hohen Intensitäten nach den sportmedizinischen Studien niedrig. Somit bleibt …