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Tipp der Woche – die Kinderoper bei den Festspielen

Auch dieses Jahr gabe s bei den gerade zu Ende gegangenen Wagner Festspielen in Bayreuth die Kinderoper. Im 11. Jahr – und dieses Mal die Meistersinger von Nürnberg. Das Herzensprojekt Kinderoper hat Wagners Urenkelin und Festspiel-Chefin Katharina Wagner mit ihrem Team wieder auf eine sehenswerte und kurzweilige Version von 80 Minuten gekürzt und für Kinder angepasst. Eine wunderbare Heranführung der Kleinen an Musik, Theater und Kultur. Und gleichzeitig lustig wie ein Puppentheater. Mein Tipp! und eigentlich wieder drei Tipps: Nächstes Jahr einfach unkompliziert per eMail Karten bestellen – über die Seite der BF Medien der Bayreuther Festspiele! Auch Erwachsene dürfen mit! Wer meine Beschreibung lesen möchte – man findet sie hier unter klassik-begeistert.de Wer danach Lust bekommen hat, und vielleicht noch ein hochwertiges Geschenk sucht, etwa für Weihnachten – es gibt die DVD der Kinderoper kurzfristig im Handel. Viel Spaß! Abbildungsnachweis: Foto © Enrico Nawrath    

Literarisches zum Urlaubsstart

Ein literarischer Appell – von unserer Gastautorin Malyschka Kennen Sie das weiße Kaninchen aus der Geschichte Alice im Wunderland? Zu spät, zu spät, zu spät….. Sind wir zu spät? Nein, eigentlich nicht, denn, wir haben im Wesentlichen alles gut im Griff. Vom Familienleben über Job, Partnerschaft, Freizeitgestaltung; wir fördern unsere Kinder so wie wir es gut finden, ermöglichen ihnen und uns eine schöne Freizeitgestaltung. Alles gut – alles läuft! Bis dann, ja dann, leider unvermeidbar, diese nicht so schönen Viren auf uns treffen, die unseren nahezu perfekt organisierten Alltag, meistens über Nacht oder von einer Stunde auf die nächste, plötzlich  durcheinander bringen. Weniger schlimm, dass unsere Kinder dann die Schule/den Kindergarten nicht besuchen können, richtig schlimm, oh Mist, so viele berufliche Termine sind für die nächsten Tage geplant. Man sieht im Geiste die böse Herzkönigin (Chef) aufstöhnen, sieht den Herzbuben mit seiner ganzen Armee (Kollegen) aufziehen und hat sofort ein nicht ganz so gutes Gefühl. Dabei ist es jetzt doch immens wichtig, dass wir uns in Ruhe und mit voller Aufmerksamkeit um unser krankes Kind …

Tipp der Woche – Redet!

Reden Sie – ein kurzes Plädoyer inkl. Buchtipps – von unserer Premiumleserin und Autorin Malyschka (vollständiger Name ist der Redaktion bekannt) Klar, unser digitales Zeitalter hat durchaus seine Vorteile, allerdings kommt doch oft, oder immer öfter, viel Wesentliches zu kurz; zum Beispiel das miteinander reden. Gemeint ist dabei nicht die Kommunikation mittels kurz und/oder hektisch getippten Wörtern, sondern die verbale Kommunikation. Sprache und sprechen haben ein ästhetisches Potential. Nur mit gesprochenen Worten kann man so vieles ausdrücken, vermitteln und auch bewirken. Nur so kann man Emotionen (egal welche) richtig weitergeben. Die Sprachgewalt an sich wird oft unterschätzt. Dass Vorlesen gut ist wissen wir und auch durch das Vorlesen kann Kindern die Prächtigkeit unserer Sprache sehr gut vermittelt werden. Lesen Sie ihrem Kind zum Beispiel aus dem Buch „Kakadu und Kukuda“ von Paul Maar vor. Dieser Autor beherrscht (fast) wie kein anderer das Spiel mit den Wörtern und die damit verbundene Aussagekraft. Und lustig ist es obendrein. Nebenbei kommunizieren Sie  auch auf die sicher richtige Weise mit Ihrem Kind. Auch träumen über den Tag kommt als …

Zitat der Woche – natürlich von Karl Lagerfeld

Auch wenn er für Kinder nicht viel übrig hatte – Karl Lagerfeld war sehr schlau. Und hier hat er einfach Recht. Auf die späten Hausaufgaben pfeifen. Kein Lernen im Bett mehr. Handy gehört in ein anderes Zimmer als das Schlafzimmer. “Wie man nachts gut schläft, hat mir meine Mutter schon als Kind beigebracht: Die ganze Welt muss einem egal sein. Dann schläft man gut.” Karl Lagerfeld

Der Radausflug

Sonntagmorgen, die Sonne strahlt, Papa kommt gut gelaunt an den Frühstückstisch. Der 12-jährige Sohn war beim Bäcker. Bei Kaffee, Marmelade und Croissants werden die Tagespläne besprochen. Schlussendlich einigt sich der Familienrat auf einen Radausflug. Herrlich! Welche Erholung von der stressigen Woche! Mama räumt das Frühstück auf, Papa holt pfeifend die Räder aus dem Schuppen. Klein Sohnemann hilft, der Süße, und steht so niedlich im Weg! Mama und die große Tochter rufen aus der Haustür, ob Papa noch kurz die Räder aufpumpen könnte. Ist vielleicht nicht mehr ganz so viel Luft drin? Klaro, kein Problem. Die Luftpumpe aus der Garage geholt und – was ist das, die Pumpe fällt in zwei Teilen auseinander! Verlegen grinsend gesteht der große Sohnemann, dass die Pumpe ihm letzte Woche kaputtgegangen ist. „Vergessen zu sagen…“, murmelt er in den nicht vorhandenen Bart. Okay, also ab in den Keller. Die Pumpe lässt sich tatsächlich reparieren. Klein Sohnemann brüllt derweil infernalisch, Papa will ihm nämlich nicht die scharfe Säge geben. Während Papa im Schweiße seines Angesicht schließlich ALLE Räder aufpumpt und gleichzeitig Klein …

Tipp der Woche – die Kinderoper und ein Filmtipp

In Bayreuth sind gerade die Wagner Festspiele zu Ende gegangen. Ein wunderbares Opernfestival, sagen die einen. Recht schwieriger Stoff, sagen die anderen. Für Kinder ist die Tiefe der Opern in der Tat nicht gut zu durchdringen. ABER!!! Urenkelin Katharina Wagner und Festspiel-Chefin hat sich hier etwas einfallen lassen. Dieses Jahr bereits zum zehnten Mal wurde am Festspielhügel eine Kinderoper aufgeführt – zum Jubiläum genau genommen sogar vier Opern. Nämlich alle 4 Opern des Ringes des Nibelungen im Schnelldurchlauf. Und durchaus kindgerecht. Eine wunderbare Heranführung der Kleinen an Musik, Theater und Kultur. Und nun der Tipp! Beziehungsweise genau genommen drei Tipps: Nächstes Jahr rechtzeitig Karten bestellen – über die Seite der Bayreuther Festspiele! Auch Erwachsene dürfen mit! Ich war auch. Wer meine Beschreibung lesen möchte – man findet sie hier unter klassik-begeistert.de Wer danach Lust bekommen hat, und vielleicht noch ein hochwertiges Geschenk sucht, es gibt die DVD der Kinderoper kurzfristig im Handel. Viel Spaß!

Tipp der Woche – Knopfzellen weg!!!

Ich zeige Ihnen gleich ein Video zur verheerenden Wirkung einer Knopfzelle. Zunächst zum Hintergrund: Die Nutzung von Knopfzellbatterien nimmt durch die Verbreitung elektronischer Kleingerät zu. Für Babys und Kleinkinder animiert die „appetitliche“ Form und Größe dieser Kleinstbatterien, diese in den Mund zu stecken und zu verschlucken. Durch die Kriechströme sind Knopfzellen im Magen-Darm-Trakt allerdings in der Lage, die Wand in kürzester Zeit „durchzubrennen“ und damit verheerende Folgen zu produzieren. Eine verschluckte Knopfbatterie ist deshalb immer ein Notfall und braucht sofortige ärztliche Behandlung. Hier nun das Video, das eindrucksvoll die Wirkung auf Körpergewebe abschätzen lässt. Zum besseren Verständnis der Bedeutung: die kindliche Speiseröhre und die kindliche Magenwand ist um ein vielfaches dünner und verletzlicher noch, als ein Schnitzel, wie im Video. Besser noch als die sofortige Behandlung ist natürlich, wenn die Knopfzelle gar nicht erst in den Kindermund gelangt. Weg damit also!