Monate: Februar 2019

Es ist schon wieder soweit!

Schon steht wieder der Termin für das Zwischenzeugnis vor der Tür. Glücklicherweise verliert dieser Termin immer mehr von seinem Schrecken für die Schüler, die im ersten Halbjahr aus den verschiedensten Gründen nicht so erfolgreich gearbeitet haben. Denn an vielen Schulen wird mittlerweile der eigentlichen Funktion des Zwischenzeugnisses Rechnung getragen, indem es durch andere Formen der Information über den aktuellen Leistungsstand ersetzt wurde. So gibt es in den Klassen 1 bis 3 der Grundschule die Möglichkeit, statt des Zwischenzeugnisses ein Lernentwicklungsgespräch zu führen. Viele Schulen machen von dieser Möglichkeit mittlerweile Gebrauch. Dabei unterhalten sich die Lehrkraft und der Schüler im Beisein eines Erziehungsberechtigten über die im bisherigen Jahresverlauf erzielten Leistungen. Der Vorteil dieses persönlichen Gesprächs liegt darin, dass der Lehrer nicht nur den aktuellen Leistungsstand zum Ausdruck bringen kann, sondern die Entwicklung im Verlauf des ersten Halbjahres. Außerdem können ganz gezielt auch Dinge angesprochen werden, die sich verbessert haben oder gut funktionieren, damit der Fokus eben nicht auf den Defiziten liegt. Damit ist es auch bei Schülern, die nicht so gut sind, möglich, motivierend auf sie …

Wie Smartphones die Sehkraft schwächen

Es ist inzwischen unstrittig. Die umfangreiche Nutzung von Smartphones in der Jugend kann die Sehkraft schwächen. Der  Mechanismus ist physikalisch gesehen logisch. Allerdings gab es denselben Mechanismus bereits vor dem Smartphone-Zeitalter. Schuld ist nämlich das Lesen in zu kurzem Abstand. Das Smartphone wird zu nahe an die Augen gehalten (so wie auch Bücher bei Leseratten). Das Auge reagiert mit Verlängerung des Längsdurchmessers, um das auszugleichen. Die sich noch entwickelnden Augen von Kindern und Jugendlichen betrifft dies deutlich stärker. Die Folge sind zunehmende Kurzsichtigkeit, Brillenkorrektur, und langfristig die Schwächung der Sehkraft. Die Symptomatik ist umso ausgeprägter, je länger die täglichen „Lesezeiten“ am Smartphone sind, und je näher es am Auge gehalten wird. Insofern sind die Bemühungen mancher Hersteller zu begrüßen, mittels Apps die Bildschirmzeiten besser zu kontrollieren. Inwieweit diese die Nutzungsdauer reduzieren lassen, bleibt abzuwarten.