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Mein Kind hat geschwollene Lymphknoten – was nun?

Die Kinderärzte antworten: Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass es sich bei Lymphknoten um Organe handelt, die überall im Körper als notwendige Abwehrstationen vorhanden sein müssen. Wehrt sich der Körper gegen eine Erkrankung, z.B. gegen einen Erkältungs-Virus, finden in den Lymphknoten Abwehrprozesse statt. Es kann dabei durchaus zu einer Schwellung der Lymphknoten kommen. Dies ist ein normaler und wichtiger Vorgang. Auch bei anderen Abwehrprozessen, z.B. bei einer Hautentzündung oder einer Zahnentzündung, können Lymphknoten anschwellen. Häufig sind Lymphknotenschwellungen also die Folge ganz normaler Immunprozesse des Körpers.

Die oft damit verbundene Angst vor einer Krebserkrankung ist in diesem Zusammenhang dann unbegründet. Bis die Lymphknoten wieder kleiner werden, können übrigens etliche Wochen vergehen.
Wichtig ist es, Warnhinweise zu beachten, wie auffällig harte, nicht mehr verschiebliche, mit der Umgebung verbackene Lymphknoten, u.U. mit einer darüberliegenden Hautrötung oder -veränderung. Auch Zusatz-Symptome wie auffälliger Nachtschweiß, Gewichtsabnahme, unerklärliches Fieber oder eine plötzliche Abnahme der Leistungsfähigkeit sind zu beachten.
Bei solchen Befunden raten die Kinderärzte zu einem Praxisbesuch, um den Befund zu besprechen und ggf. notwendige Untersuchungen einzuleiten.

Und nicht vergessen: Meistens sind Lymphknotenschwellungen Gott sei Dank eine Begleiterscheinung harmloser Erkrankungen, die der Körper rasch, vielleicht mit einer kleinen Hilfe durch Mamas und Papas gute Pflege, wieder in den Griff bekommt.

DrS

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