Monate: Mai 2016

Zitat der Woche

Wir hatten unsere Leser Ende des Jahres 2015 um gute Zitate gebeten, die wir an dieser Stelle, mit einem Cartoon versehen, veröffentlichen wollten. Unsere Leserin J. Z. schreibt uns ein Zitat ihrer Tochter, 3,5 Jahre. Nachdem Mama schimpfen musste, sagte die Kleine völlig cool und trocken: „Mama, beruhig Dich mal!“ Danke für die Zuschrift mit diesem netten Zitat, uns fiel der obenstehende Cartoon ein…

Ein Plädoyer – Vorsorgen sind wichtig

In Bayern nehmen dem Arztreport der Barmer GEK nur 83,5% der Kinder an der Vorsorge U7a teil (diese wird mit etwa 3 Jahren duchgeführt). Dabei geht es um die Erkennung von körperlichen Störungen, aber auch von Sozialisations-, Verhaltens- und Entwicklungsproblemen. Dies erscheint umso wichtiger, als laut Statistik bis zu 29% der Buben und 24% der Mädchen im Alter von 1-4 Jahren psychische- bzw. Verhaltensstörungen aufweisen. Je früher hier etwas geschieht, desto besser für das betroffene Kind. Leider wird aber nur rund die Hälfte der Kinder entsprechend behandelt. Im Mai 2016 wird Gesundheitsministerin Huml in Bayern eine Kampagne zur psychischen Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen starten. Damit sollen Eltern und andere Bezugspersonen über das wichtige Thema informiert werden. Unser Rat: Vorsorgen sind wichtig. Nutzen wir die Chance, die das Gesundheitssystem bietet, zum Wohl unserer Kinder und Jugendlichen. Denn im Alltag entgehen manche Themen oder einige sich langsam entwickelnde gesundheitliche oder psychische Probleme auch der Aufmerksamkeit der besten Eltern!

LOSLASSEN!

Alle Eltern machen die Erfahrung: Wir dürfen und müssen lernen, unsere Kinder – je älter sie werden – loszulassen und an eine gesunde Selbständigkeit heranzuführen. Das Thema bewegt Menschen schon immer und in allen Kulturen. Sicher kennen Sie dazu eine Vielzahl von Zitaten. Dennoch tun sich manche Eltern schwerer mit diesem Thema als andere. Aber es ist unvermeidlich und eben notwendig, diese Aufgabe zu bewältigen. Wir stehen unseren Kindern sonst im Weg. Loslassen müssen wir Eltern in allen Bereichen des Lebens unserer Kinder, auch wenn wir die eine oder andere Bauchlandung bereits kommen sehen. Diese Erfahrungen müssen Kinder machen. Mia ist 12 Jahre. Sie kommt zu einer Vorsorgeuntersuchung. Zunächst scheint für den Kinderarzt alles in Ordnung. Dann kommt aber zu Sprache, wie die Hausaufgaben erledigt werden. Die Mutter sitzt für täglich rund 3 Stunden neben ihrer Tochter. Neben den eigentlichen Hausaufgaben hält sie die Tochter zu zusätzlichem Lernen an, fragt Inhalte ab, übt. Aber nicht, weil die Noten schlecht wären. Mia würde ihre Hausaufgaben viel lieber selber erledigen. Es kommt oft zu Konflikten, Mia verweigert …