Alle Artikel mit dem Schlagwort: Hausaufgaben

Hausaufgaben sind blöd!

Diesen Satz würden wohl die meisten Schüler unterschreiben. Selbst für die, die sehr gerne in die Schule gehen, sind Hausaufgaben eher ein notwendiges Übel als Spaß. Dementsprechend nützt es auch nichts, hier irgendetwas beschönigen zu wollen: Hausaufgaben gehen auf Kosten der Freizeit, die man nach Lust und Laune selbst gestalten kann. Wenn man sich dies als Eltern hausaufgabengeplagter Kinder klar macht, kann man verständnisvoller auf die Unlust reagieren und dadurch mehr erreichen, als wenn man gleich losschimpft oder sogar Strafen androht. Gleichzeitig muss man aber von Anfang an auch deutlich machen: „Ja, ich verstehe, dass du jetzt lieber spielen möchtest, aber die Erledigung der Hausaufgaben ist nicht verhandelbar!“ Am besten ist es dabei, die Hausaufgaben jeweils zu einer festgelegten Zeit (z.B. eine halbe Stunde nach dem Mittagessen) und an einem dafür vorgesehenen Platz ohne Ablenkungsmöglichkeiten zu erledigen. Sinnvoll ist es auch, die Hausaufgaben an einem Stück zu machen, da man das Kind ja sonst für jede Teilaufgabe erneut an den Schreibtisch locken muss, was von Mal zu Mal schwerer wird, da die beliebtere Freizeitbeschäftigung immer …

Hausaufgabenstress – einige Ergänzungen

Wie bereits deutlich geworden ist, hängt beim Thema „Hausaufgaben“ tatsächlich viel vom Verhalten der Eltern ab – das muss man sich immer wieder bewusst machen! Hierzu gibt es noch einige ergänzende Anmerkungen: Ganz allgemein kann man feststellen, dass sich eine negative Bewertung einer Situation durch die Eltern auf die Kinder überträgt. Vermittelt man also dem Kind, dass man selbst nicht vom Sinn der Hausaufgaben überzeugt ist oder dass man diese für zu schwer bzw. zu umfangreich hält, wird das Kind diese Einstellung übernehmen. Besser ist es, gemeinsam zu überlegen, welchen Nutzen Hausaufgaben haben. Anders als im Klassenverband in der Schule kann man die Dinge zuhause in seinem eigenen Tempo durchdenken und dabei auch feststellen, was man tatsächlich verstanden hat und wo es noch Probleme gibt. Andererseits wissen Kinder aus anderen Bereichen (z.B. Sport, Musik), dass Übung und Training zum Erfolg gehört. Dies lässt sich natürlich auch auf den Schulstoff übertragen. Auch in anderer Hinsicht ist die Meinung der Eltern sehr wichtig. So können Sätze wie „Stell dich nicht so dumm an!“ zu tiefer Verletzung führen. …

Hausaufgabenstress muß nicht sein! Teil 2

Heute nun Teil 2 der Tipps zu den Hausaufgaben: • Vor dem Beginn: Natürlich gibt es immer mal wieder Termine, die für Zeitdruck bei den Hausaufgaben sorgen. Dies sollte aber die Ausnahme und nicht die Regel sein! Denn sonst werden Sie als Eltern, die die nachfolgenden Termine meist eher im Blick haben als die Kinder, ungeduldig und geraten in Stress, der sich dann natürlich auf die Kinder überträgt. Aus diesem Grund sollte man auch soweit wie möglich eigenen emotionalen Stress vorher abbauen. Jüngere Geschwisterkinder müssen lernen, dass sie in der Hausaufgabenzeit nicht stören dürfen. • Während der Hausaufgaben: Ganz wichtig ist eine klare Kommunikation, um Missverständnisse zu vermeiden. So sollte man keine Ironie („Na das hast du ja super hinbekommen“) verwenden, da Kinder diese nicht verstehen können. Bei der Anfertigung der Hausaufgaben brauchen viele Kinder Hilfe, doch diese muss so angelegt sein, dass sie die Selbstständigkeit als Ziel hat. So gibt es Dinge, die den Kindern leichter fallen und die sie eigenständig bearbeiten können und die im Anschluss kurz besprochen werden. Mehr Hilfe bietet man …

Hausaufgabenstress muss nicht sein! Teil 1

Fast zwei Drittel der in einer Studie befragten Eltern gaben an, dass es wegen der Hausaufgaben regelmäßig zu Konflikten mit ihren Kindern kommt. Hausaufgaben belasten also offensichtlich häufig das Verhältnis von Eltern und Kindern. Beachtet man einige grundlegende Dinge, so kann der Stress deutlich vermindert werden. • Terminwahl: Man sollte zwar zunächst die Kinder bei der Frage nach einem geeigneten Zeitpunkt einbeziehen, stellt man jedoch fest, dass es nur zu einer Verschiebetaktik von Seiten der Kinder kommt, ist es besser, wenn die Eltern den Zeitpunkt nach einer ausreichenden Erholungsphase nach der Schule festlegen. • Arbeitsplatz: Hausaufgaben sollten immer am gleichen Ort – idealerweise an einem Schreibtisch, auf dem alle notwendigen Arbeitsutensilien immer vorhanden sind – gemacht werden. Wichtig ist es, darauf zu achten, dass keine weiteren äußeren Reize (z.B. Spielsachen, Handy) von der Arbeit ablenken und dass genügend Licht vorhanden ist. Wir danken unserer Gastautorin B. Ehlenberger für diesen Beitrag!