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Schlechter Schlaf als Hinweis auf Schul-Mobbing?

Eigentlich banal. Aber nun haben wir es halt auch schriftlich und in wissenschaftlichen Zahlen.

Schulkinder, die in der Schule Mobbing ausgesetzt sind, schlafen schlechter. Ihr Risiko für Albträume oder andere Schlafstörungen ist auf das 1,5-fache erhöht, so eine große Studie aus Großbritannien.

Vorstellbar ist das natürlich, vor allem, da die Kinder die Erlebnisse in der Schule häufig nicht berichten und versuchen selbst zu verarbeiten. Darunter leidet dann eben auch der Schlaf.

Was könnte darauf hinweisen? Vor allem, wenn die Schlafstörungen überwiegend während der Schulwochen auftreten, aber nicht in den Ferien.

Die Empfehlung der Kinderärzte? Versuchen Sie bei Albträumen und anderen Schlafstörungen Ihrer Kinder eine größere, geheim gehaltene Schulbelastung auszuschließen. Ein Verhör sollte es aber nicht werden. Schon allein deshalb nicht, weil Schlafstörungen ja auch häufig ohne psychologische Ursache auftreten. Und weil gemobbte Kinder eh schon belastet sind und ein niedriges Selbstwertgefühl aufweisen.

DrGH

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von

Dr. med. Gerald Hofner

Dr. Gerald Hofner war wissenschaftlicher Mitarbeiter und Oberarzt der Universitätskinderklinik Erlangen-Nürnberg, bevor er seit 2003 in der von ihm gegründeten Praxis für Kinder und Jugendliche in Neudrossenfeld und Bayreuth tätig wurde. Sein Fokus liegt auf der Schwerpunktversorgung für Kinderkardiologie, Kinderpneumologie und Jugendsportmedizin, sowie auf der Prävention. Ihm ist dabei wichtig, die Erkenntnisse der Wissenschaft verständlich zu den Patienten und ihren Familien zu bringen. Als Vater von zwei Töchtern weiß er um die Probleme von Familie.

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