Kindererziehung
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Babytalk

Kennen Sie es von sich selbst? Sie stehen vor Ihrem Baby und sprechen automatisch höher als normal, betonter, verziehen dabei das Gesicht und verwenden einfache Worte. Und Baby gluckst und hört zu.

Wie kommt es zu dem sogenannten Babytalk? Man vermutet, dass diese Art, mit kleinen Kindern zu sprechen, tief biologisch verwurzelt ist. Babytalk ist auch in sehr vielen Kulturen und Sprachen bekannt. Es gibt jedoch auch Länder, in denen Babysprache praktisch nicht vorkommt, etwa im Westen Kenias oder auf Yucatan. Der Sinn der Babysprache ist im Kern, Aufmerksamkeit beim Kind zu erregen. Babys und Kleinkinder folgen dem Babytalk nachweislich durch Studien belegt aufmerksamer und hören lieber zu. Und so wird das Sprechenlernen gefördert.

Vieles machen wir Eltern an dieser Stelle also ganz intuitiv richtig. Es braucht für eine normale Sprachentwicklung deshalb typischerweise auch keine speziellen Fördermaßnahmen. Aber natürlich können und sollen wir das Sprechenlernen im Alltag fördern. Aber entspannt! Es genügt, mit dem Kind im Alltag viel zu reden, zu singen, vorzulesen und zu spielen – aber das tun Sie sowieso automatisch. Und schon ist alles gut!

Kategorie: Kindererziehung

von

Dr. Stefan Schwarz

Dr. Stefan Schwarz ging in Augsburg zur Schule. Er machte nach dem Zivildienst eine Ausbildung zum Kinderkrankenpfleger. Das Studium schloss er in München ab. Nach der Ausbildung in verschiedenen, renommierten Kinderkliniken arbeitet er als niedergelassener Kinderarzt. Dr. Schwarz ist Vater von 4 aufgeweckten Kindern und kennt den Alltag, die Freuden und die Sorgen von Familien dadurch sehr gut.

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