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Wenn die Wörter durcheinanderwirbeln

Lars ist 9 Jahre. Als er Lesen lernte, fiel es ihm schwer, die Buchstaben und die dazugehörenden Laute zu lernen. Später hatte er Probleme mit der Rechtschreibung, weil er die Worte und ihre Schreibweise nicht abspeichern konnte. Er begann an sich zu zweifeln. Dabei ist Lars ein sehr intelligentes, wissbegieriges Kind. Was war das Problem? Die befragte Kinderärztin hatte rasch den Verdacht einer Lese-Rechtschreibschwäche und riet zu einem Test. 7% aller Kinder in Deutschland haben Probleme mit der Rechtschreibung, 6% mit dem Lesen. Das ist häufig. Und die Problematik belastet den Alltag der Kinder und Familien oft sehr mit entsprechenden Folgen. Das muss nicht sein. Was aber tun? Für Kinder mit Lese- und/oder Rechtschreibschwäche ist ein frühes, spezielles Training sehr sinnvoll. Es gibt eigene Legasthenietrainer. Diese müssen zunächst das Problem des Kindes mit Hilfe verschiedener Tests genau analysieren, um es dann ganz gezielt beüben zu können. Außerdem ist auch die Familie, die Schule und die Psyche des Kindes miteinzubeziehen. Dann kann eine gute Förderung gelingen und negative Folgen können verhindert werden, wie etwa Angst und …