Medizin
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Zeckenalarm!

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Häufig werden Kinder wegen eines Zeckenbisses vorgestellt. Was kann man hier selber tun?

Die Kinderärzte raten: Zunächst einmal keine Panik! Die Zecken können mit Pinzetten, Zeckenzange, Zeckenkarte oder einem Zeckenlasso entfernt werden. Die Zecke von den flachen Seiten her möglichst hautnah fassen und langsam senkrecht nach oben entfernen. Nie vorher mit Öl, Alkohol oder anderen Flüssigkeiten beträufeln, auch nicht drehen oder andere Manöver ausführen. Wenn das Mundwerkzeug stecken bleibt, keine Angst, es fällt von alleine ab. Danach die Stelle desinfizieren. Gegebenfalls ist der Tetanusschutz aufzufrischen.
Die Ansteckungsgefahr steigt bzgl. der Borrelien erst nach 6-8 Stunden so richtig an, bei der FSME kann eine Ansteckung bereits schneller erfolgen. Achten Sie auf Symptome wie eine sich ausbreitende Hautrötung, die u.U. auch stichfern gelegen sein kann, später auch Gelenkschwellungen (insbesondere Knie), einen hängenden Mundwinkel oder ein sich nicht ganz schließendes Lid, Fieber oder grippale Symptome und besprechen sie diese Krankheitszeichen mit Ihrem Kinderarzt.
Generell: Schützen und vorbeugen ist das Beste. Im Wald sollten die Kurzen lange Hosen anziehen. Suchen Sie die Kinder immer nach einem Ausflug oder einer Outdooraktivität am ganzen Körper nach den Parasiten ab. Bedenken Sie: Auch im eigenen Garten auf der Wiese kann man sich eine Zecke holen.

Und nicht vergessen: Sie müssen wirklich keine Panik wegen eines Zeckenbisses haben, nach Entfernung des lästigen Untermieters und Desinfektion der Stichstelle darf Ihr Kind wieder lossausen. Überlegen Sie aber zum Schutz die FSME-Impfung, auf jeden Fall, wenn Sie In einem Gefährdungsgebiet wohnen. Die Impfung ist gut verträglich und bietet eine hohe Schutzrate.

DrS

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