Alle Artikel mit dem Schlagwort: Jugend

Fitnessstudio für Jugendliche? Was ist zu beachten?

Bodystyling ist in aller Munde. Auch und insbesondere bei Heranwachsenden. Immerhin belegen wissenschaftliche Studien, dass mehr Glück in Beruf oder Partnerschaft hat, wer gut aussieht. Aber wie sieht es denn im Jugendalter mit Fitnessstudio und Bodystyling aus? Prinzipiell sind Aktivität und Sport immer gut, solange es keine medizinischen Gründe dagegen gibt. Besser als Fernsehsport sind sie ja immer. Aber es gibt einiges zu beachten. Für Sie ein kurzer Überblick (gerade, um ein aufgeklärtes Auge auf Ihren Jungsportler werfen zu können). Für eine gute Ausgewogenheit sollte sowohl Ausdauer als auch Muskelaufbau trainiert werden. Beim Muskeltraining sollte nicht nur der sichtbare Anteil der Muskulatur trainiert werden (also etwa Schultern oder Arme), sondern auch der nicht so gut sichtbare (etwa Rumpf und Rücken). Muskulatur reagiert bei Mann und Frau erst durch den Einsatz der Geschlechtshomone voll auf Muskelaufbautraining. Nutzen und auch Risiken von Muskelaufbau unter 14 Jahren sind deshalb kritisch zu sehen. Ich empfehle Muskelaufbau unter 14 Jahren nicht. Ein ausgebildeter Trainer sollte zur Verfügung stehen, um von Anfang an Fehlbelastungen zu vermeiden, die gerade am noch wachsenden …

Fußball ist ein wunderbarer Sport – super für Kinder

Fußball ist der Deutschen liebster Sport. Und der Vereinsfußball stemmt sich tapfer gegen den Trend des Nachwuchsmangels in Sportvereinen. Aber ist Fußball aus jugendsportmedizinischer Sicht denn überhaupt gut? Ja! Fußball ist nicht umsonst der beliebteste Jugendsport – inzwischen nicht mehr nur bei Jungs, denn auch Mädchen trauen sich immer häufiger an Flanken und Kopfbälle. Ich sehe viele Vorteile, denen nur wenige Nachteile gegenüber stehen. Fußball fördert viele wichtige Fähigkeiten, sportwissenschaftlich heißen diese „motorische Hauptbeanspruchungsformen“. Fußball fördert: Schnelligkeit Ausdauer Beweglichkeit Koordination Dazu kommen die Vorteile soziale Integration und Teamdenken Bewegung an frischer Luft Und – koordinativ anspruchsvoller Sport fördert auch insgesamt die Leistungsfähigkeit des Gehirns, wie immer beim Üben von komplexen Bewegungsmustern. Fast wie ein Lottogewinn für viele junge Freizeitkicker: manche Schulleistungen werden besser durch Trippel- und Flankentraining Insgesamt also ein klares Ja für Fußball! Für Mädchen und Jungs!

Geschenktipps für Kinder und Jugendliche

Wir wollen Ihnen auch gerne ein paar Ideen für Weihnachtsgeschenke mitgeben. Natürlich wie gewohnt aus Sicht des Kinderarztes! Bevor wir konkret werden aber erst etwas Allgemeines: Geschenke sollen Freude machen. Und sie sollen persönlich sein. Außerdem sollen Geschenke wertvoll sein, langfristig wertvoll sein. Und wertvoller als der schnelle Genuss ist sicher eine langanhaltende Freude, etwas, was Kinder auch noch nach Jahren gerne in die Hand nehmen und was sie an Weihnachten 2015 erinnert. Demnächst lesen Sie also Geschenktipps hier. Ein Tipp wäre natürlich auch ein gutes Buch, zum Beispiel eines der Preisträger-Bücher 2015 in den Sparten Kinder und Jugendbuch.

Die Anschläge von Paris, die Medien und unsere Kinder

Der Terror ist näher an uns in Deutschland heran gerückt. Sein wichtigstes Ziel ist es, wie der Name sagt, Angst zu verbreiten. Und offensichtlich gerät auch Deutschland mehr in den Focus der Islamisten. Selbst wenn wir Erwachsene das selbst nicht so wahrnehmen, unsere Kinder kriegen das mit. Vor allem die Jugendlichen, die sich schon regelmäßig in den Medien informieren, kriegen dort ungefiltert „Terror“ ab. Und sie tauschen das aus, auf den Schulhöfen und im Netz. Auch wenn wir Erwachsene da keine Patentlösung haben, weil wir ja selbst den Schrecken spüren, den die Willkür der Terroristen bringt – Angst darf nicht das Leben der Kinder bestimmen, vor allem keine Angst vor der Zukunft. Angst macht krank und verhindert eine gesunde Entwicklung. Lassen Sie uns unsere eigene Sprachlosigkeit überwinden und mit den Kindern altersgerecht reden. Über ihre Angst und über unsere eigene. Überlassen Sie es nicht den Medien, deren Aufgabe es auch zu sein scheint, Sensation zu schüren. Dies ist in den seltensten Fällen kindgerecht. Aber lassen Sie uns ihnen gleichzeitig Vertrauen geben. In sich selbst vor …