Artikelreihe, Kindererziehung
Schreibe einen Kommentar

Was schenk ich nur zu Weihnachten…? Teil 1: Geschenkideen erstes Lebensjahr

Während es einem bei Erwachsenen oftmals an Antworten auf diese Frage mangelt, sind die Möglichkeiten bei Kindern schier unerschöpflich. Damit steht man dann allerdings vor dem Problem der Wahl eines geeigneten Weihnachtsgeschenkes. Mit einer kleinen Serie über sinnvolle Geschenkideen für verschiedene Altersgruppen will Ihnen dieser Blog einige Auswahlkriterien aufzeigen.

Ganz am Anfang des ersten Lebensjahr wecken Windspiele und Spieluhren sowie Mobiles – und etwas später – erste Stoffbücher mit starken Farb- und Formkontrasten die Aufmerksamkeit der Kinder.

Etwa mit vier Monaten, wenn die Kinder Gegenstände greifen können, erweitert sich das Spektrum an geeigneten Spielsachen um Rasseln oder Greiflinge, die unterschiedliche Formen, Größen und Strukturen haben sollten, denn jetzt gilt es, möglichst viele Sinne anzusprechen:

  • Tasten: Ist sowohl mit den Fingern als auch mit der Zunge möglich – also bitte darauf achten, dass die Spielsachen frei von Schadstoffen sind und dass sich keine Kleinteile lösen können.
  • Schmecken: Holz schmeckt anders als Plastik!
  • Hören: Rasseln, knistern, klappern, quietschen – alles ist erlaubt!

Aber Vorsicht: Das Kind sollte nicht zu viele Gegenstände gleichzeitig um sich haben. Besser ist es, ihm jeweils einen Gegenstand zu geben, der dann regelmäßig ausgetauscht wird.

Mit beginnender Mobilität zwischen sechs und neun Monaten sollte man den Kindern Spielzeug anbieten, das diese fördert, indem es selbst „mobil“ ist. Hier eignen sich Bälle oder Autos, die evtl. sogar noch Geräusche machen. Dann lohnt es sich erst recht, die Verfolgung aufzunehmen…

Getrost verzichten kann man übrigens auf den ersten Laptop, der nach Herstellerangaben bereits für Kinder ab sechs Monaten geeignet ist.

Zwischen neun und zwölf Monaten erreichen die Kinder mit dem Pinzettengriff eine weitere Entwicklungsstufe. Sie haben nun eine größere Kontrolle über Bewegungsabläufe, sodass Bauklötze gestapelt oder sogar schon zusammengesteckt und Pyramiden aufgetürmt werden können. Je höher desto besser, denn umso größer ist das Getöse und die Freude beim Einstürzen.

Und nicht vergessen: Neben all den Spielsachen sind altersgerechte Bücher immer eine sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeit!

Wir danken unserer Gastautorin, B. Ehlenberger,  für diesen Beitrag!

Kategorie: Artikelreihe, Kindererziehung

von

Dr. Stefan Schwarz

Dr. Stefan Schwarz ging in Augsburg zur Schule. Er machte nach dem Zivildienst eine Ausbildung zum Kinderkrankenpfleger. Das Studium schloss er in München ab. Nach der Ausbildung in verschiedenen, renommierten Kinderkliniken arbeitet er als niedergelassener Kinderarzt. Dr. Schwarz ist Vater von 4 aufgeweckten Kindern und kennt den Alltag, die Freuden und die Sorgen von Familien dadurch sehr gut.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.