Alle Artikel mit dem Schlagwort: Handy

Zitat der Woche – natürlich von Karl Lagerfeld

Auch wenn er für Kinder nicht viel übrig hatte – Karl Lagerfeld war sehr schlau. Und hier hat er einfach Recht. Auf die späten Hausaufgaben pfeifen. Kein Lernen im Bett mehr. Handy gehört in ein anderes Zimmer als das Schlafzimmer. “Wie man nachts gut schläft, hat mir meine Mutter schon als Kind beigebracht: Die ganze Welt muss einem egal sein. Dann schläft man gut.” Karl Lagerfeld

Wie Smartphones die Sehkraft schwächen

Es ist inzwischen unstrittig. Die umfangreiche Nutzung von Smartphones in der Jugend kann die Sehkraft schwächen. Der  Mechanismus ist physikalisch gesehen logisch. Allerdings gab es denselben Mechanismus bereits vor dem Smartphone-Zeitalter. Schuld ist nämlich das Lesen in zu kurzem Abstand. Das Smartphone wird zu nahe an die Augen gehalten (so wie auch Bücher bei Leseratten). Das Auge reagiert mit Verlängerung des Längsdurchmessers, um das auszugleichen. Die sich noch entwickelnden Augen von Kindern und Jugendlichen betrifft dies deutlich stärker. Die Folge sind zunehmende Kurzsichtigkeit, Brillenkorrektur, und langfristig die Schwächung der Sehkraft. Die Symptomatik ist umso ausgeprägter, je länger die täglichen „Lesezeiten“ am Smartphone sind, und je näher es am Auge gehalten wird. Insofern sind die Bemühungen mancher Hersteller zu begrüßen, mittels Apps die Bildschirmzeiten besser zu kontrollieren. Inwieweit diese die Nutzungsdauer reduzieren lassen, bleibt abzuwarten.

Stress durch das elterliche Handy

Stress durch das elterliche Handy oder Tablet bei den Kindern – eindeutig eine häufige Erscheinung. Mama und Lenchen fahren im Bus in die Stadt. Lenchen ist 5 Monate und liegt im Kinderwagen. Ihre Mutter sieht kurz im Smartphone nach ihren Whatsapp-Nachrichten und ihren Mails. Die Kleine zeigt eine eindeutige Reaktion, sie wird unruhig, will Mamas Aufmerksamkeit erreichen, hört dann aber mit den frustrierenden Bemühungen auf und verfällt in eine Art Starre. Eine Ausnahme? Nein! Wirklich häufig. Sicher ist man sich dessen gar nicht immer bewusst, aber man muss diese Zeiten, in denen man „nur kurz“ was checkt, einfach mal zusammenzählen und wird ernüchtert feststellen, dass sich diese Zeiten nicht unerheblich summieren. Es gibt dafür Apps wie „Moment“ oder „Quality time“. Nun machen die Kinder einem ja alles nach, wir Eltern haben eine ganz wichtige Vorbildfunktion und die Kinder halten uns Eltern den Spiegel gnadenlos vor die Nase: „Du machst das doch auch!“. Dies gilt natürlich auch für den Medien – oder Handygebrauch! Wie kann ich fordern, dass das Kind seine Handyzeiten einhält, wenn ich selbst …

Smartphones – Kommunikationsmittel mit Suchtpotential

„Pling“ – kaum ein anderer eigentlich eher harmloser und unauffälliger Ton löst so schnelle, mitunter sogar hektische, Reaktionen aus wie der Benachrichtigungston eines Smartphones. Der Griff zur Tasche folgt prompt. Dies hängt auch damit zusammen, dass es durch diesen Ton im Gehirn zu einem Dopamin-Ausstoß kommt, der ein Glücksgefühl und damit verbunden auch den Wunsch nach Wiederholung zur Folge hat. Doch nicht nur hier zeigt sich das Suchtpotential des Smartphones. Es ist sogar möglich, dass Nutzer – ähnlich wie Nikotinabhängige – Entzugserscheinungen zeigen, wenn sie länger nicht kommunizieren können. Eine gravierende Folge ist, dass die Konzentrationsfähigkeit deutlich nachlässt, da man häufig kontrollieren muss, ob man vielleicht den Benachrichtigungston verpasst hat und doch neue Nachrichten eingegangen sind. Außerdem werden oftmals Tätigkeiten unterbrochen, um Nachrichten zu lesen oder zu beantworten. Gerade junge Menschen kommunizieren sehr viel mit dem Smartphone. So steigt der Anteil der Nutzer ab einem Alter von 12 Jahren sprunghaft auf deutlich über 80% an und junge Menschen unter 25 Jahren beschäftigen sich durchschnittlich vier Stunden täglich mit ihrem Smartphone. Diese Zahlen zeigen, wie stark …

Handy-Telefonieren und Hirntumore – also doch….?

Der Verdacht ist seit langem in der Diskussion: Das mobile Telefonieren (Handy oder schnurlos) soll das Risiko für Hirntumore erhöhen. Und zwar vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Jetzt zeigt eine weitere Studie, dass daran etwas daran sein könnte: Der schwedische Krebsforscher Lennart Hardell hat mit seinem Team Nutzungsdauer von mobilen Geräten am Ohr und das Auftreten von Hirntumoren in Schweden verglichen und fand dabei ein erhöhtes Risiko. Abhängig von der gesamten Zeitdauer eines mobilen Telefons am Ohr stieg das Risiko bis auf das 3-fache. Als Ursache gilt die Wirkung der elektromagnetischen Wellen auf den Körper. Das Risiko für unerwünschte Wirkungen gilt als umso höher, je höher die Strahlungsleistung der Geräte ist, messbar als sogenannter SAR-Wert des Gerätes. Dieser wird vom Hersteller oder Vertreiber der Telefone angegeben. Auch wenn es immer noch nicht als gesichert gilt – die Kinderärzte empfehlen die folgenden Vorsichtsmaßnahmen, und zwar besonders bei Kindern, aber nicht nur da: Begrenzen Sie das Telefonat auf kurze Gesprächsdauer, nutzen Sie für lange Gespräche kabelgebundene Apparate Bringen Sie Ihren Kindern schon das Telefonieren mit Begrenzung …